7,4 Prozent, fast 36.000 Stimmen, aus dem Stand Grüne (und FDP) überholt. Damit, dass das Ergebnis der Piraten bei der saarländischen Landtagswahl schon wieder so deutlich ausfallen würde, hätten wohl die wenigsten gerechnet. Zumindest für mich schien durchaus etwas dran zu sein an der Theorie, wonach sich der Berliner 8,9%-Erfolg in ländlicheren Regionen nicht so leicht wiederholen ließe. Denkste, und schon holen sie die nächsten 7,4 Prozent! Das Piraten-Orange scheint nun endgültig im politischen Farbenspiel angekommen zu sein – ich jedoch tue mich trotz grundsätzlichem Wohlwollen etwas schwer, das bedingungslos gutzuheißen.
Kleine Beobachtung aus der Berliner Runde vom Sonntag am Rande: Der Trend, den Peter Altmaier nach der Berlin-Wahl bei Anne Will begonnen hatte, scheint sich fortzusetzten: Während SPD und Grüne den Erfolg der Piraten nicht verstehen und auf ihre ach so tollen eigenen Netzpolitik-Programme verweisen, gibt sich die CDU interessiert und aufgeschlossen. Aber das ist ein anderes Thema; hier soll es jetzt erstmal um die Schwachpunkte gehen, die ich aktuell und schon länger bei den Piraten sehe.
Disclaimer: Dies ist in erster Linie ein Meinungs-Artikel mit Tendenz zum Rant. Ich habe nicht alle Fakten knallhart recherchiert und es mag sein, dass ich mit meinen Behauptungen hier und da daneben liege. Der Artikel gibt schlichtweg meinen Eindruck von und meine persönlichen Probleme mit den Piraten wieder – allerdings glaube ich weder, dass ich komplett falsch liege, noch, dass ich damit allein bin.
Persönlich hatte ich schon immer reichlich Sympathie für die Piraten übrig, beschloss aber auch schon relativ früh, ihre Entwicklung lieber aus einer gewissen Distanz zu beobachten. Relativ bald stellte sich dann auch derselbe Effekt ein, wie ich ihn vor Allem bei Grünen und Der Linken immer wieder aufs Neue erlebe, und wie er bei einer Partei als per se inhomogenes Gebilde wahrscheinlich auch unabdingbar ist: Das reine Programm würde ich zum größten Teil sofort unterschreiben; füllt man die Inhalte aber mit Leben und konkreten Aktionen, hinterlassen alle auf ihre eigene Art einen faden Beigeschmack. Leider fällt die Bilanz der Piraten da bisher nicht unbedingt besser aus.
Read on…
Um während meiner Schulzeit die Ferienzeiten immer im elektronischen Kalender parat zu haben, hab ich den praktischen iCal-Service von Schulferien.org genutzt. Etwas Vergleichbares scheint es für Unis nicht zu geben; das einzige, was vielleicht in die Nähe kommt, ist das einigermaßen grausame Ferienzeitweb, das aber gar keine iCals anbietet.
Die Uni Erlangen/Nürnberg bietet auf ihrer Webseite zwar einen Terminüberblick an, allerdings auch nicht in einem maschinenlesbaren Format. In mein campus und StudOn hingegen gibt es zwar iCals, darin sind aber leider nur die persönlichen Prüfungs- bzw. Kurstermine enthalten. Deshalb hab ich das jetzt mal übernommen und ein iCal mit den bisher bekannten Ferienterminen bis 2014 2015 erstellt, das vielleicht auch für andere nützlich ist.
Mit der Datei sollte jede gängige Kalendersoftware umgehen können, man kann sie entweder runterladen und importieren oder als Online-Abo einrichten. Ich empfehle Letzteres, da dann in der Zukunft auch Updates automatisch ankommen.
Alle Angaben ohne Gewähr. Bitte denkt dran, dass gerade zu Beginn und Ende der Ferien viele Prüfungen liegen!
Fehler und Probleme dürfen gerne an mich gemeldet werden (z.B. in den Kommentaren zu diesem Post).
So, here we go…
Ladies and Gentlemen, fasten your seatbelts and prepare for takeoff of ”F30.me”, my freshly deployed weblog.
As the subtitle suggests, I treat this site as “my personal place to publish… stuff”. And “stuff” really implies whatever I come along with: Sometimes in English, sometimes in German. Sometimes technical, sometimes political, sometimes personal. Sometimes my own articles, sometimes random findings from all over the internet.
To be realistic, I currently don’t expect a lot of regular readers. But sometimes I just feel like making my thoughts public and conserving them for the future – that’s why I created this blog. So dont’t expect regular updates or daily diary entries, actually the post frequency will be quite low. And some articles might also only interest a small, special audience.
Enough warning, I still hope you and others will find something useful here from time to time. And of course, this post wouldn’t be complete without the famous words of every first step in the digital world: Hello world!